FAQ
Häufig gestellte Fragen
Auf dieser Seite beantworten wir häufig gestellte Fragen zu Ihren Augen und Sehproblemen. Gerne können Sie auch hier mit Ihren Fragen an uns gelangen.
Was ist Optometrie?
Was versteht man unter Optometrie?
Die Optometrie umfasst die Wissenschaft rund um das Sehen. Der World Council of Optometry (WCO) definiert Optometrie wie folgt:
Die Optometrie ist ein unabhängiger, ausgebildeter und geregelter Gesundheitsberuf. Optometristen sind die primären Dienstleister für den Gesundheitsstatus des Auges und des visuellen Systems. Das beinhaltet die Refraktionsbestimmung (=Brillenglasbestimmung), die Anpassung von Sehhilfen, die Abgrenzung von Augenkrankheiten und die Wiederherstellung normaler Zustände des visuellen Systems.
Der Weg zum Optometristen
Am 20. Mai 2000 war es endlich soweit: Nach harten Jahren des berufsbegleitenden Studiums erfolgte die "Graduation Ceremony" in der ehrwürdigen "Academy of Music", einem riesigen, opernhaus-ähnlichen Gebäude in Philadelphia (USA). In diesem sehr feierlichen und ergreifenden Rahmen fand die staatliche Diplomfeier statt. Ein Tag sicher, den man als Teilnehmer nicht so schnell vergisst!
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Dr. A. Gonen, der Direktor des "Pennsylvania College of Optometry", gratuliert Andreas Gut anlässlich der Graduierung zum "Master of Science in Clinical Optometry" in Philadelphia. | Geschafft! |
Das Programm für diesen "Master of Science in Clinical Optometry" wurde nach genauem Studium der euopäischen Bedürfnisse zusammengestellt. Das "Pennsylvania College of Optometry" ist mit seinen Lehrgängen weltweit tätig und das nach einem mehrjährigen berufsbegleitenden Studium erhaltene Diplom ist hierzulande anerkannt. Es baut auf der Meisterschule der europäischen Augenoptiker auf und ergänzt diese Grundausbildung im klinischen Bereich.
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Das "Pennsylvania College of Optometry" (PCO) in Philadelphia | Andreas Gut und seine Freunde in den "heiligen Hallen" des PCO |
Ergänzt wurde der theoretische Unterricht durch drei Praktika, wovon zwei in den USA durchgeführt wurden. Wir durften Patienten der Augenklinik untersuchen und hatten herauszufinden, was den Leuten fehlte. Zusätzlich mussten in den USA nach dem ersten Studienjahr eine in Gruppenarbeit erstellte "Literature Review" und nach dem zweiten Jahr vier "Case Reports" (Fallstudien mit aussergewöhnlichen Vorkommnissen) präsentiert werden.
Ihr Vorteil ist es deshalb, dass es uns nun möglich ist, wesentlich umfangreichere klinische Voruntersuchungen durchzuführen. Dies führt zu einem besseren "Primary Care", d.h. Sie kommen in den Genuss einer besseren Augenbetreuung. Diese Untersuchung Ihrer Augen und die Beratung und Sehanalyse geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Augenärzten. Natürlich werden Sie bei entdeckten Auffälligkeiten sofort an den Facharzt überwiesen.
Wichtig für Sie zu wissen ist ausserdem, dass nur eine vollumfängliche optometrische Augenprüfung gewährleistet, dass auch eine Aussage über den Zustand Ihrer Augen gemacht werden kann. Die Kenntnis des Augendruckes z.B. alleine ist nicht ausschlaggebend, um ein Glaukom (=grüner Star) ausschliessen zu können. Andere Kriterien wie das Aussehen des Sehnervs, das Gesichtsfeld und andere Faktoren sind mindestens so wichtig. Erst die komplette Reihe aller Messergebnisse zeigen auf, ob eine Auffälligkeit besteht und ob jemand deshalb dem Augenarzt überwiesen werden muss. Für diese Untersuchungen setzen wir natürlich die modernsten Geräte ein.
Was besonders für die Kontaktlinsen-TrägerInnen interessant ist: Mit Videokeratographie können kleinste Veränderungen an der Hornhautoberfläche wahrgenommen und analysiert werden. Das bedeutet noch mehr Sicherheit für Ihre Augen! Ebenfalls sehr interessant sind diese Messungen nach erfolgten Augenoperationen. Man kann den Heilungsverlauf beobachten und Veränderungen besser ananlysieren. Dies besonders, wenn die Sehschärfe postoperativ variiert (z.B. nach Laser-Operationen).
Zum Schluss noch zwei Eindrücke von Philadelphia. Vielen Dank für Ihr Interesse an der Optometrie!
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"The streets of Philadelphia" | Im Zentrum von Philadelphia |
Seit Dezember 2001 ist Andreas Gut auch "Fellow" (Mitglied) des weltgrössten und wichtigsten Optometristenverbandes, der "American Academy of Optometry". Dieser Verband bietet jedes Jahr eine hochinteressante Fortbildung auf höchstem Niveau an. So bekommt man jeweils wertvolle Informationen, die im Berufsleben auch gleich wieder umgesetzt werden können.
Vorgängig zur begehrten Aufnahme in die "Academy", müssen fünf Fallstudien eingereicht werden. Erfüllen diese den geforderten Level, wird man zur mündlichen Prüfung eingeladen. Ist diese dann erfolgreich bestanden, wird man offiziell den anderen Fellows vorgestellt.
Aufnahmezeremonie in Philadelphia: Dr. Bob Newcomb, Präsident der American Academy of Optometry, gratuliert dem neuen Fellow Andreas Gut.
PCO jetzt "Salus"-Universität
Vor kurzem wurde das Pennsylvania College of Optometry (PCO) zum Universitäts-Status erhoben. Neu trägt deshalb das PCO jetzt den stolzen Titel "SALUS-University"! Damit ist das PCO das erste Optometry College der USA, das die Universitätsehren verliehen bekommen hat. Ehre, wem Ehre gebührt!
Was ist Low Vision?
Wer ist ein "Low Vision Patient"?
Unter Low Vision Patienten versteht man sehr schwachsichtige Menschen. Oft ist eine Krankheit (z.B. die Makula-Degeneration) oder eine extreme Fehlsichtigkeit für diese starke Reduktion der Sehschärfe verantwortlich. Leider kann bei diesen Sehbehinderten in den meisten Fällen mit einer üblichen Sehhilfe, d.h. einer Brille oder Kontaktlinsen, keine ausreichende Sehschärfe erzielt werden.
Der Low Vision Spezialist ist deshalb spezifisch ausgebildet, um diesen Menschen besondere Hilfsmittel anzupassen oder vermitteln zu können.
Die sogenannte visuelle Rehabilitation kann auf ganz unterschiedliche Weise erfolgen. Sind alle Möglichkeiten, die Brillen und Kontaktlinsen bieten, ausgeschöpft, kann nämlich oft mit Lupenbrillen, speziellen Lupen oder auch mit Bildschirm-Lesegeräten entscheidend weitergeholfen werden. Hier ist eine fachspezifische Anpassung und Beratung von grösster Bedeutung, sind es doch oft Details, die für den Erfolg am Schluss entscheidend sind. So ist z.B. auch die richtige Beleuchtung von zentraler Bedeutung.
Interessant ist es zudem zu wissen, dass in vielen Fällen die AHV bis zu 70% der anfallenden Kosten übernimmt. Natürlich helfen wir dem Low Vision Patienten auch hier bei der Abwicklung und durch Beratung.
Als ausgebildeter Low Vision Spezialist arbeitet der Optometrist Andreas Gut auch mit den kantonalen Beratungsstellen der Zürcher Sehhilfe in Zürich und Winterthur zusammen. Denn das optimale Resultat entsteht dann aus der guten Zusammenarbeit von Beratungsstelle, Patient und Low Vision Spezialist.
Download der Doku "Der Blindenführhund als Teil einer Low Vision Rehabilitation"
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Trockenes Auge?
Das trockene Auge
Viele Menschen leiden ständig unter leichten Augenbeschwerden wie Brennen, Tränen, Fremdkörper- oder Trockenheitsgefühl. Häufig ist der Grund dafür ein zu trockenes Auge, verursacht durch Störungen der Tränenproduktion.
Die Tränenflüssigkeit wird von den Tränendrüsen im Auge gebildet. Sie dient der Reinigung und Feuchthaltung von Bindehaut und Hornhaut, der Ernährung der Hornhaut und enthält eine antibakterielle Komponente. Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten, einer Fettschicht, der eigentlichen Tränenflüssigkeit und einer Schleimschicht. Durch den Lidschlag wird dieser Tränenfilm über des Auge verteilt und fließt dann über die Tränenkanälchen im Augenwinkel ab. Wird zu wenig Tränenflüssigkeit gebildet, oder verändert sich die Zusammensetzung dieses dreischichtigen Tränenfilms, kommt es zum trockenen Auge.
Häufigste Ursachen:
- Umweltbelastungen (z.B. verrauchte Luft, trockene Luft, Ozon).
- Konzentrierte Bildschirmarbeit führt zu einer verminderten - Lidschlagfrequenz, der Tränenfilm reißt und wird nicht gut über das Auge verteilt.
- Die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Diuretika, Beta-Blocker, Adrenalin, Antihistaminika, Antibabypille) kann die Tränensekretion herabsetzen.
- Refraktive Chirurgie (Sehfehler-Korrektur mit dem Laser)
- Regelmäßige Verwendung von konservierten Augentropfen.
- Verletzungen oder Narben des Auges oder wenn das Lid das Auge nicht mehr richtig verschließt.
- Vitamin A-Mangel
- Im Alter kommt es häufig zu einer verminderten Tränenproduktion.
- Bestimmte Allgemeinerkrankungen.
Was Sie tun können:
- Umweltbelastungen wie trockene Raumluft, Klimaanlagen etc. möglichst meiden.
- Bei der Bildschirmarbeit etwa jede Stunde eine 5-Minuten-Pause einlegen. Dabei nicht lesen! Öfter ganz bewußt blinzeln.
- Die Augen mit einem Tränenersatzmittel regelmäßig benetzen. Es gibt zahlreiche Präparate, die zum Teil auch zu den Kontaktlinsen dazu getropft werden können.
- Zur Vorbeugung im Winter für ausreichend feuchte Raumluft sorgen, z.B. mit einem Luftbefeuchter.
- Darauf achten, genug zu trinken.
Wann Sie zur Beratung zu uns kommen sollten:
- Wenn diese Beschwerden zum ersten Mal auftreten, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.
- Wenn Sie starke Beschwerden haben.
Wie wir Ihnen als Optometristen helfen können:
- Die Untersuchung der Tränenflüssigkeit und des Tränenfilmes gibt Aufschluß über mögliche Ursachen.
- Wahl eines geeigneten Tränenersatzpräparates.
- Beratung über den Einsatz von Omega 3 Produkten oder Vitamin A Salben.
- Beratung über weitere Hilfsmittel: In den USA werden neuerdings sehr gute Resultate mit speziellen Schutzbrillen erzielt, die z.B.am PC oder auch im Freien getragen werden und so die Augen vor Austrocknen schützen.
Nutzen Sie deshalb unser Wissen, um vorhandene Beschwerden zu beseitigen oder zumindest zu lindern. Gerne beraten wir Sie.
Auge und Smartphone
Smartphones können in's Auge gehen!
Das ausgiebige Blicken auf iPhone und andere Smartphones kann für andere Menschen lästig sein - es kann aber auch die eigenen Augen stark reizen.
Seit Handys Touchscreens besitzen, verlagert sich unsere Alltagskommunikation immer mehr vom Hören und Sprechen auf das Lesen und Tippen. Die Hauptlast dieser Entwicklung trägt aber das Auge. Die starke Inanspruchnahme durch solche "Mobiles" macht unser Sehorgan müde und gereizt und löst bei manchem sogar Sehstörungen aus.
Bei der Nutzung von Smartphones treffen mehrere Probleme aufeinander, die zum Teil auch schon aus dem Büroalltag bekannt sind. Bedingt durch die kleinen Bildschirme der Smartphones und die sehr oft auch kleinen Lesetexte nimmt die Lesedistanz ab. Viele Websites sind zudem gar nicht für den Gebrauch via Smartphone konzipiert. Zwar lassen sich Texte und Abbildungen vergrössern, doch die Augen sind (oft auch noch bei ungünstigem Licht) auf das kleine Display fixiert.
Als Folge muss das Auge in der Nähe mehr arbeiten, um deutlich zu sehen. Die ständige, andauernde Fokussierung bei kleinem Leseabstand führt dann oft zur Ermüdung der inneren Augenmuskulatur. Die Sehschärfe kann deshalb nicht nur für die Nähe, sondern auch für die Ferne beeinträchtigt werden. Diese Sehstörungen halten dann solange an, bis sich das Auge wieder erholt hat. In diesem Fall sollte immer geprüft werden, ob eine Brille oder auch Kontaktlinsen Abhilfe schaffen können, denn eine Fehlsichtigkeit verstärkt diese Sehprobleme zusätzlich.
Zusätzlich kann sich das Auge auch mehr trocken anfühlen. Durch das anhaltende, konzentrierte Fixieren des Bildschirms blinzelt das Auge generell weniger, was zu trockenen Stellen auf der Augenoberfläche führt. Dies äussert sich oft mit Schmerzen wie Stechen, Fremdkörpergefühl und Brennen. Nachteilig wirken sich zudem auch klimatisierte Räume und Räume mit tiefer Luftfeuchtigkeit auf die Befeuchtungssituatiuon des Auges aus.
Zur Vorbeugung und Erholung empfehlen wir ein paar einfache Massnahmen:
- Regelmässige Pausen mit Blick in die Ferne
- Schon Gähnen entspannt die Muskeln und befeuchtet die Augen
- Regelmässiges, etwa 10x Zwinkern frischt den Blick wieder auf
- Benetzungstropfen oder Sprays erfrischen das Auge
Für die Alltagsnutzung ist es ratsam, kleine mobile Geräte nicht dauerhaft zu verwenden. Denn für längere Texte oder komplexe Arbeiten gibt es ja auch Geeigneteres als Smartphones.
Natürlich beraten wir Sie gerne, falls Sie zu dieser Thematik noch Fragen haben. Profitieren Sie von unserem Know-How bei diesen Sehstörungen. Unser Optometrist Andy Gut freut sich auf Ihren Kontakt und wird dann bestimmt auch Ihr Sehproblem lösen.
Gesund und Fit?

JUICE PLUS - ENTSCHEIDEND FÜR POWER UND WOHLBEFINDEN!
Die Wertvorstellungen rund um das Thema Lebensqualität haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren entscheidend gewandelt. Grosse Priorität geniessen heute:
• Körperliche Fitness
• Gesunde Ernährung
• Umfassende Wellness
Das Gesundheits- und Körperbewusstsein hat folglich in der Gesellschaft einen ganz anderen Stellenwert eingenommen. Das Wissen um die außergewöhnliche Bedeutung von Obst und Gemüse hat bei der Entwicklung von Juice PLUS + ® eine zentrale Rolle gespielt. Bei der Herstellung wird versucht, die natürlichen Stoffe aus Obst und Gemüse so gut wie möglich zu erhalten.
Es werden daher nur vollreife Früchte verwendet, da sie bekanntermaßen über den höchsten Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen verfügen, insbesondere über die so genannten sekundären Pflanzenstoffe. Dazu kommt die optimale Versaftung der Früchte. Hierdurch können vermehrt Mikronährstoffe freigesetzt werden, die später hervorragend bioverfügbar werden. Das heißt soviel, wie, dass sie für die Aufnahme in den Körper verwertbar sind.
Eine firmeneigene Entwicklung ist das Trocknungsverfahren, welches ebenfalls ein wichtiger Punkt in der Herstellung von Juice PLUS + ® ist. Das Resultat dieses Verfahrens ist ein hochkonzentriertes Saftpulver, das die eigentliche Essenz für die Juice PLUS + ® Produkte bildet.
Die Juice PLUS + ® Kapseln liefern nicht nur natürliche Vitamine und andere bekannte Mikronährstoffe sondern auch eine Fülle an Sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien, Chlorophyll und anderen wertvollen Nährstoffen, die wir in frischem Obst und Gemüse vorfinden.
Bei der Herstellung der Juice PLUS + ® Kapseln wird hochwertiges Obst und Gemüse verwendet und jeder einzelne Schritt genau kontrolliert um die Reinheit des Produkts zu gewährleisten und eine Belastung durch Pestizide oder andere Schadstoffe auszuschließen. Das Obst und Gemüse wird entsaftet um die wesentlichen Nährstoffe zu extrahieren. Durch das hochentwickelte, schonende Trocknungsverfahren wird das Obst und Gemüse zu Pulver verarbeitet. Um den Nährwert von Obst und Gemüse nicht zu zerstören, wird ebenfalls sehr sorgfältig darauf geachtet, dass die Inhaltsstoffe bei der Verarbeitung keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Dadurch bleiben die in Obst und Gemüse enthaltenen Mikronährstoffe erhalten, wodurch Juice PLUS + ® einzigartig wird.
Viele Sportler der verschiedensten Sportarten haben Juice PLUS + ® bereits mehrfach getestet und sind zu einem positiven Ergebnis gekommen.
Thomas Stantke beispielsweise spielt American Football als Defense Coordinator und war ehemaliger Captain der American Football-Mannschaft. Er hat mit Juice PLUS + ® Erfahrungen gemacht und davon berichtet. Zusammenfassend gab er an, dass er sein Training durch die Zufuhr von Eiweiß durch Juice PLUS + ® Complete unterstützen konnte und damit den Muskelaufbau förderte. Ebenfalls die Regenerationsphasen verringerten sich durch die Zufuhr von wichtigen Mineralien und Kohlenhydraten. In der kälteren Jahreszeit nahm er über einen Zeitraum von 4 Monaten die Juice PLUS + ® Kapseln ein. Er erreichte in dieser Trainingsperiode trotz seines fortgeschrittenen Alters ein Ergebnis im Kraftaufbau, welches er in keinem Wintertraining zuvor erreicht hatte. Das lag seiner Meinung nach besonders an der anhaltenden Gesundheit. Dadurch konnte er regelmäßig und ohne erkältungsbedingte Pausen trainieren.
Profitieren deshalb auch Sie: Holen Sie sich neue Power nach Hause! Ob "Gemüse", "Obst" oder "Beeren" - gerne beraten wir Sie persönlich zu den Juice PLUS + ® Produkten. Sie können Juice PLUS + ® übrigens bei uns im Laden kaufen oder sich bequem auch Online zu sich nach Hause liefern lassen. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!
Müde Augen am PC?
Richtiges Sehen am PC
Tipps für Linsen- und Nicht-Linsen-Träger
Sei es in der Freizeit oder am Arbeitsplatz: Der Umgang mit Computern und damit das ständige Schauen auf Bildschirme ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Eine der daraus resultierenden neuen "Zivilisationskrankheiten" ist das Computer Vision Syndrom (auch: Cyber Vision Syndrom oder CVS). Es äußert sich durch trockene Augen, Minderung der Sehschärfe, Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit und kann den Beginn einer Kurzsichtigkeit andeuten. Weitere Folgen der Augen-Überanstrengung durch Bildschirmtätigkeit können Farbsinnstörungen, körperliche und Augenermüdungen sowie Akkomodationsstörungen (Einstellung des Auges auf unterschiedliche Entfernungen) und Adaptionsstörungen (Anpassung des Auges an unterschiedliche Lichtverhältnisse) sein.
Betroffen vom CVS sind all jene, die mehr als zwei Stunden täglich ihren PC nutzen. In den USA klagen bereits über 70% aller Erwachsenen und 30% der Kinder über die genannten Augenbeschwerden. Kinder sind weitaus anfälliger für CVS als Erwachsene, denn sie ignorieren ihre Augenprobleme, sitzen an nicht kindgerechten Computer-Plätzen und das pausenlos.
So können Sie dem Computer Vision Syndrom und anderen Augenbeschwerden durch Bildschirmtätigkeit vorbeugen:
1. Richten Sie Ihren Bildschirmarbeitsplatz richtig ein
Der Sehabstand vom Bildschirm sollte 40-60 cm betragen. Die oberste Zeile des Bildschirms sollte maximal in Augenhöhe liegen, möglichst darunter. Vermeiden Sie Blendungen im Bildschirm, die durch Fenster oder andere Lichquellen erzeut werden. Sehen Sie ebenso von starken Helligkeitskontrasten zwischen Bildschirm, Arbeitsvorlage und Umgebung ab. In diesem Zusammenhang sollten Sie zuerst die allgemeine Deckenleucht nutzen, falls das Tageslicht nicht mehr ausreicht. Schreibtischleuchten u.ä. sind nur zur Ergänzung gedacht. Ihr Bildschirm sollte eine Größe von mindestens 14 Zoll haben, eine Bildwechselfrequenz von mindestens 70 Hertz und eine entspiegelte Oberfläche. Dunkle Zeichen auf hellem Grund sind günstiger als helle Zeichen auf dunklem Grund. Ein guter Kontrast steigert die Sehschärfe.
2. Legen Sie regelmäßig Pausen ein
Bei einer Bildauswertung im Gehirn wird nicht nur das visuelle Bild ins Bewusstsein gerückt, sondern auch die mit ihm verknüpften und gemeinsam gespeicherten vielfältigen Erfahrungen und Gefühle. Je mehr Erlebnisse mit gesehenen Objekten im Gehirn gespeichert werden, desto intensiver können die bewussten oder auch im Unterbewusstsein verbleibenden emotionalen Verbindungen wirken.
3. Nachbenetzung
Durch Bildschirmtätigkeit kann sich Ihr Lidschlag von etwa 22 Schlägen pro Minute auf bis zu nur 4 Schläge pro Minute verringern. Die Lidschläge sind jedoch nötig, um Ihre Augen zu "bewässern", denn der Tränenfilm verdunstet bei geöffnetem Auge. So können weniger Lidschläge zu trockenen Augen führen. Außer bewußtem Zwinkern helfen hier Nachbenetzungstropfen.
Gerne beraten wir Sie, welche Nachbenetzungstropfen für Sie am Besten geeignet sind.
Grauer/grüner Star?
"Habe ich den grauen oder den grünen Star?"
Diese Frage wird uns sehr häufig gestellt. Die Unterscheidung ist sehr einfach:
Der graue Star (=Cataract) beschreibt eine Trübung der Augenlinse. Für diese Trübung gibt es verschiedene Stadien. Im fortgeschrittenen Stadium nimmt die Sehschärfe stark ab. In der Regel kann durch einen operativen Eingriff die Augenlinse durch eine neue Linse aus Kunststoff ersetzt werden und somit die Sehschärfe wieder signifikant verbessert werden.
Der grüne Star (=Glaukom) hingegen beschreibt eine Erhöhung des Augeninnendruckes und ist wesentlich heimtückischer. Da er nur in wenigen Fällen Schmerzen verursacht und die Sehschärfe vorerst meist kaum reduziert wird, wird diese Krankheit oft lange nicht erkannt und kann so dem Auge sehr schaden. Betroffen von der Schädigung ist der Sehnerv. Gesichtsfeld-Ausfälle sind die Folge. Im Endstadium kann man sogar erblinden. Deshalb empfiehlt es sich generell, die Augen diesbezüglich untersuchen zu lassen.
Nutzen Sie deshalb unser Wissen: Unsere optometrischen Messungen verschaffen auch Ihnen Klarheit über den Zustand Ihrer wertvollen Augen. Unser Optometrist Andy Gut freut sich auf Sie!
Makula- Degeneration?
Die Makula-Degeneration
Die Makula (auch gelber Fleck genannt) ist die Stelle auf der Netzhaut des Auges (Retina), die das scharfe Sehen ermöglicht. Bei der Makula-Degeneration kommt es zu einer Zerstörung (Degeneration) des gelben Flecks. Sie ist die häufigste Ursache für eine Sehverschlechterung beim älteren Menschen.
Hauptsymptome der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) sind: Beeinträchtigung der Sehkraft oder Verlust des scharfen Sehens (Autofahren wird unmöglich, Lesen wird zunehmend mühsamer, Personen können schlechter erkannt werden, das Raumgefühl bleibt aber erhalten).
Mit steigendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit dieser Augen-Erkrankung zu. Meist ist zunächst nur ein Auge betroffen. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen ist nach wenigen Jahren auch das zweite Auge erkrankt. Die Ursache ist noch nicht geklärt, aber es gibt klar definierte Risikofaktoren (z.B.Rauchen, Ernährung), die eine Makuladegeneration fördern. Geheilt werden kann die Erkrankung nicht, sie führt aber selten zur vollständigen Blindheit. Man unterscheidet zwischen der trockenen und der feuchten Form.
Trockene Form
Die trockene Form der altersbedingten Makula-Degeneration ist die häufigste Form. Sie schreitet typischerweise nur allmählich voran und führt so zu einer langsamen Sehverschlechterung.
Feuchte Form
Die feuchte Form der AMD ist die schlimmere Variante. Sie führt zur schnellen Verschlechterung des Sehvermögens. Es wachsen krankhaft veränderte Blutgefässe unter die Netzhaut ein, aus denen Flüssigkeit und Blut austreten können. Dadurch kann es auch zu Narbenbildungen in der Makula kommen.
BeschwerdenIm Frühstadium sind noch keine Beschwerden (Sehstörungen) zu bemerken. Bei der Kontrolle sind am Augenhintergrund sogenannte Drusen (Stoffwechselabbauprodukte) zu sehen. Mit Fortschreiten der Makuladegeneration kommt es zur zunehmenden Seh-Verschlechterung:
Test mit dem Amsler GitternetzDer Test mit dem Amsler Gitter kann Aufschluss über den Zustand Ihrer Makula geben. Dennoch ersetzt er die optometrischen Messungen am Auge nicht.
Wiederholen Sie den Test mit dem anderen Auge.
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Beispiel eines auffälligen Testresultates:
Nutzen Sie deshalb unser Wissen: Unser Optometrist Andy Gut ist ausgebildeter Low Vision Spezialist und wird Sie bezüglich Ihrer Augen und der für Sie optimalen Sehhilfe bei AMD gerne beraten. Der optometrische Untersuch ist dabei Teil dieser Analyse und Beratung. Wir freuen uns auf Sie!
Augenunfall- was nun?
ERSTE MASSNAHMEN BEI AUGENUNFÄLLEN
Spüren Sie beim Blinzeln ein Kratzen, besteht die Möglichkeit, dass sich ein Fremdkörper im Auge befindet. Am Besten decken Sie unverzüglich das geschlossene Auge ab, z.B. mit Gazekompressen aus der Hausapotheke oder einem gefalteten, sauberen Taschentuch und befestigen Sie das Ganze mit etwas Klebeband. Dann empfehlen wir Ihnen, sofort einen Augenarzt zur weiteren Behandlung aufzusuchen. Auf keinen Fall sollten Sie am Auge reiben!
Geraten gefährliche Substanzen (Lauge, Säure) ins Auge, halten Sie am Besten das Auge offen (evt. ist dazu Hilfe nötig) und spülen es eine Viertelstunde lang unter fliessendem Wasser. Tut das Auge danach noch weh und/ oder ist es gerötet, so gehen Sie bitte ebenfalls unverzüglich zum Augenarzt.
Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, empfiehlt es sich, diese herauszunehmen und erst wieder aufzusetzen, wenn entweder der Augenarzt oder der Kontaktlinsenspezialist wieder "grünes Licht" dazu geben. Die Linsen sollten auf jeden Fall vor dem Aufsetzen vom Spezialisten auf Verunreinigungen, Beschädigungen oder Fremdkörper untersucht werden.
Gerne stehen wir für weitere Fragen zu Ihrer Verfügung.
Auge und Diabetes?
Das Auge und Diabetes Mellitus
Augenkomplikationen bei Diabetes mellitus
Schlaganfall, Amputationen und Herzinfarkt treten häufig als Folge des Diabetes auf – das ist mittlerweile hinreichend bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass in besonderem Maße auch die Augen gefährdet sind. Durch die anhaltend hohen Zuckerkonzentrationen im Blut verändern sich die winzigen und fein verzweigten Blutgefäße in der Netzhaut. Es kommt zu Einlagerungen von Fett- und Eiweißstoffen in die Gefäßwände. Die Versorgung der lichtempfindlichen Zellen mit lebenswichtigen Nährstoffen wird immer schwieriger. Am häufigsten ist die zuckerbedingte Netzhauterkrankung, die sogenannte diabetische Retinopathie. Nach 20 Jahren mit einem Diabetes Typ I leiden etwa 95 Prozent der Patienten an einer diabetischen Retinopathie. Bei Typ-II-Diabetikern trifft es immerhin noch 60 bis 80 Prozent. Bleibt die diabetische Retinopathie unbehandelt, führt sie zur Beeinträchtigung der Sehschärfe, zur Einschränkung des Gesichtsfeldes und im weiteren Verlauf der Erkrankung möglicherweise sogar zur Erblindung.
Diabetische Retinopathie
Je nachdem, welche Auswirkung der erhöhte Blutzucker auf die feinen Netzhautgefäße hat, unterscheidet man verschiedene Verlaufsformen der diabetischen Retinopathie.
Nichtproliferative Retinopathie
Bei dieser Form beschränken sich die Gefäßveränderungen auf die Netzhaut. Es bilden sich in den Gefäßen kleine Aussackungen, sogenannte Mikroaneurysmen. Aus den geschädigten Gefäßwänden können Blut und Flüssigkeit austreten. Mit der Blutung gelangen auch Blutfette in die Netzhaut, welche sich ablagern und gelbe Flecken bilden („harte Exsudate“). In diesem Stadium ist das Sehvermögen meist noch nicht beeinträchtigt.
Proliferative diabetische Retinopathie
Durch zunehmenden Sauerstoff- und Nährstoffmangel kann sich im weiteren Krankheitsverlauf eine proliferative Retinopathie entwickeln. Es bilden sich neue Gefäße, die in die Netzhaut und den Glaskörper hineinwachsen. Die Gefäße sind nur schwach entwickelt und neigen daher zu Blutungen. Blutet es in den Glaskörper, so führt dies zu einer plötzlichen und drastischen Verschlechterung der Sehschärfe. Zudem können sich die neuen Gefäße auch narbig verkürzen und wie Zugseile die Netzhaut von ihrer Unterlage, der sie ernährenden Aderhaut, ablösen, was bis zur Erblindung führen kann.
Diabetische Makulapathie und Makulaödem
Bei der diabetischen Makulapathie treten Veränderungen in der Netzhautmitte, der Makula, auf. Treten Blut und Flüssigkeit aus den geschädigten Netzhautgefäßen aus und sammeln sich in der Makula, schwillt diese an und die Sehzellen im Bereich des schärfsten Sehens sterben ab. Eine Netzhautschwellung im Bereich der Makula wird als Makulaödem bezeichnet. Dieser Prozess führt zum fortschreitenden Verlust der zentralen Sehschärfe und beeinträchtigt damit häufig auch wichtige Alltagsaktivitäten wie Lesen, Autofahren oder Fernsehen.
Beschwerden und Symptome
In den frühen Stadien der diabetischen Retinopathie werden oft keinerlei Symptome bemerkt. Sogar das Sehvermögen scheint unverändert, obwohl die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Meist bemerken die Betroffenen eine Verschlechterung wie verschwommenes oder verzerrtes Sehen, blinde Flecken oder nächtliche Sehschwierigkeiten erst, wenn der Diabetes die Sehzellen in der Netzhautmitte schädigt. Bei einer Glaskörperblutung werden sogenannte Rußwolken oder dunkle Flecken bis hin zum vollen Sehverlust beobachtet.
Früherkennung
Sind Sie Diabetiker, sollten Sie, auch wenn keine Sehbeschwerden vorliegen, schon zu Beginn Ihrer Erkrankung einen Termin zur Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt vereinbaren. Empfohlen wird danach mindestens einmal jährlich eine Kontrolluntersuchung. Sind bei Ihnen bereits Veränderungen im Sinne einer diabetischen Retinopathie entstanden, müssen Sie in kürzeren Abständen (alle drei bis sechs Monate) augenärztlich untersucht werden.
Bei der augenärztlichen Untersuchung kann der Arzt im Augenhintergrund anhand einer Augenspiegelung (Ophthalmoskopie) Gefäßveränderungen, kleine Blutungen und herdförmige Fettablagerungen an der Netzhaut erkennen und so die Diagnose stellen. Liegt eine diabetische Retinopathie vor, wird dem Patienten ein Farbstoff (Fluoreszein) in eine Arm oder Handvene gespritzt, der die krankhaften Gefäße sichtbar macht. Anschließend werden in schneller Folge Fotoaufnahmen angefertigt um festzustellen, wo Flüssigkeit aus Netzhautgefäßen austritt oder ob kleinste Gefäßverschlüsse oder -wucherungen vorliegen. Die optische Kohärenztomographie (OCT), ein noch relativ neues Verfahren, zeigt eine komplette Querschnittsansicht der Netzhautstruktur anhand einer Vielzahl von Schnittbildern. Dieses Verfahren eignet sich besonders gut zum Nachweis und zur Verlaufsbeurteilung des diabetischen Makulaödems.
Was Sie selbst tun können
Neben der regelmäßigen Augenkontrolle durch Ihren Augenarzt sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Blutzucker dauerhaft im Normbereich und Ihr Blutdruck optimal eingestellt ist. Das sind die beiden wesentlichen Voraussetzungen dafür, das Entstehen bzw. das Fortschreiten einer diabetischen Retinopathie zu verhindern. Ergänzend sollten Sie auf eine
regelmäßige und ausgeglichene Ernährung achten, körperlich aktiv sein und das Rauchen unbedingt vermeiden. Halten Sie zudem Ihren Blutzucker im Gleis: Eine stabile Blutzuckereinstellung ist die beste Vorsorge gegen die diabetische Retinopathie. Weitere Informationen dazu gibt Ihnen auch gerne Frau Waltraut Gut, dipl.Diabetes Fachberaterin.
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Der Verlust der Sehleistung kann nur verhindert werden, wenn die diabetische Retinopathie frühzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt wird. Zur Behandlung stehen je nach Stadium verschiedene Ansätze zur Verfügung. Voraussetzung für alle Therapien ist jedoch, dass die diabetische Grunderkrankung richtig und konsequent behandelt wird.
Netzhaut-Lasertherapie
Die Laserbehandlung kommt zum Einsatz, wenn Veränderungen der Makula (Makulaödem) auftreten oder wenn sich neue Blutgefäße im Auge (proliferative diabetische Retinopathie) bilden. Ein stark gebündelter Lichtstrahl zielt auf die Netzhaut, um die neu gebildeten Gefäße schrumpfen zu lassen. Im Falle eines Makulaödems wird der Laser dazu benutzt, die lecken Blutgefäße zu veröden. Die Laserbehandlung erfolgt in Oberflächenbetäubung des Auges und ist in der Regel schmerzfrei.
Injektionstherapien
Vor allem beim Makulaödem haben sich Medikamente bewährt, die in den Glaskörper injiziert werden, um eine Abschwellung zu bewirken und dadurch die Sehfähigkeit zu verbessern. Hierzu eignen sich verschiedene Präparate (Lucentis ®, Avastin®, Macugen®), die bereits für die sogenannte feuchte Form der altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD) erfolgreich eingesetzt werden. Alle drei Medikamente sind bislang für das Makulaödem nicht offiziell zugelassen und werden als „Off-Label-Use“ eingesetzt. Die Zulassung für Lucentis® wird Ende 2011 erwartet. Auch Pfizer strebt mit der Substanz Macugen® die Zulassung für das diabetische Makulaödem an. Alternativ besteht die Möglichkeit, Kortison in das Auge zu spritzen, welches auf ein Makulaödem akut abschwellend wirkt. Allerdings müssen zusätzliche Nebenwirkungen wie häufige Augendruckanstiege und Förderung einer Linsentrübung (grauer Star) in Kauf genommen werden.
Operative Verfahren
Sollte die Erkrankung trotz der Laser- oder Injektionstherapie fortschreiten, bleibt als letzte Möglichkeit nur noch die Operation. Operative Verfahren werden daher hauptsächlich zur Behandlung schwerer Fälle von proliferativer diabetischer Retinopathie eingesetzt. Ist der Glaskörper durch Einblutungen dauerhaft getrübt, so kann er bei der sogenannten Vitrektomie operativ entfernt werden. Anschließend wird der entstandene Hohlraum entweder mit verschiedenen Gasgemischen oder mit Silikonöl wieder aufgefüllt.
Quelle: Deutsche Seniorenliga e.V.
Sehen bei Parkinson
Die Lösung von Sehproblemen bei Parkinson
Viele Parkinsonbetroffene leiden an Sehstörungen wie schwachem Kontrastsehen, trockenen Augen oder lästigen Doppelbildern. Glücklicherweise gibt es für die meisten Probleme wirkungsvolle Lösungen.
Vielen Parkinsonbetroffenen macht (ab Stadium 4) die Lektüre der Tageszeitung keinen Spass mehr. Nur wenige Minuten klappt das Lesen gut, dann beginnen die Zeilen zu verschwimmen und einzelne Buchstaben verblassen. Kommen dann noch Doppelbilder dazu, ist der Lesespass vorbei.
Viele dieser an und für sich gesunden Menschen sind alterssichtig. Ursache dieser Sehstörung ist die ab etwa dem 45. Lebensjahr nachlassende Elastizität der Augenlinse. Folge dieser Altersstörung: Objekte in der Nähe erscheinen unscharf. Abhilfe schafft hier eine Lesebrille. Braucht der Patient auch eine Korrektur für die Fernsicht, wird oft vom Augenoptiker eine Gleitsichtbrille angepasst. Deren Gläser ermöglichen mit fliessendem Übergang eine Korrektur sowohl für das Sehen in die Ferne als auch in die Nähe. Mit dieser Gleitsichtbrille sind die meisten Brillenträger sehr zufrieden. Doch nun hat der Parkinsonbetroffene beim Lesen immer wieder lästige Probleme – warum nur?
Mögliche Tücken der Gleitsichtbrille
Damit man mit einer Gleitsichtbrille gut sehen kann, müssen die Gläser perfekt sein: Glastyp und Stärke müssen optimal bestimmt werden, sonst nimmt die Sehqualität sofort stark ab. Für den Blick in die Ferne dient dabei der obere, zum Lesen der untere Bereich der Gläser. Sitzt zudem die Brille nicht richtig, "verrutscht" der Blick oder hält man den Kopf schräg, so geht der Blick nicht mehr korrekt durch die jeweilige optische Zone des Glases – und die Sicht wird undeutlich. Verschärft wird das Problem, wenn (abhängig von Glasform und Brillengestell) der Lesebereich der Gleitsichtgläser eher klein oder sehr weit unten angesiedelt ist. Dann müssen die Augen besonders genau "zielen", damit der Blick exakt durch die Lesezone der Gläser geht. Genau hier ortet dann oft der Optometrist Andy Gut auch die Ursache des entsprechenden Sehproblems.
Weil sich hier, wie oft bei Parkinsonbetroffenen, die Kopf- und Körperhaltung über die Jahre verändert haben, passen Blickrichtung und Gleitsichtbrille nicht mehr recht zusammen.
Die zusätzliche Lesebrille stellt daher eine komfortable Alternative als Lösung für diese Problematik dar. Diese Lesebrille korrigiert die Sicht nur für das Sehen in die Nähe, das Glas hat also überall die gleiche Korrekturstärke. So sieht man unabhängig von der Blickrichtung immer scharf. Das ermöglicht ein entspanntes Lesen, ohne sich auf die Blickrichtung oder die Kopfhaltung konzentrieren zu müssen. Die Gleitsichtbrille kann weiterhin als "Allzweck-Brille" genutzt werden, also auf Spaziergängen, zum Fernsehen oder auch zum schnellen Lesen kurzer Schriftstücke wie etwa einer Rechnung oder der Speisekarte im Restaurant. Für die Lektüre von Zeitungen oder Büchern ist aber die Lesebrille die komfortablere Lösung.
Doppelbilder und Störungen der beidäugigen Zusammenarbeit
Oft berichten Parkinsonbetroffene auch über Doppelbilder, die immer häufiger auftreten. Vor allem, wenn man längere Texte liest oder am PC arbeitet, "rutschen" zunächst einzelne Buchstaben auseinander und nach einiger Zeit sieht man alles doppelt. Ursache dieses Phänomens sind Störungen in der Beweglichkeit und der Zusammenarbeit beider Augen. Letztere ist eine Meisterleistung aus Koordination und Feinmotorik: Jedes Auge wird von sechs äusseren Augenmuskeln bewegt, welche Blickrichtungswechsel und die Einstellung der Augen auf verschiedene Distanzen in Sekundenbruchteilen ausführen. Dabei auftretende kleine Ungenauigkeiten werden vom Gehirn kontinuierlich detektiert und über kleine Korrekturbefehle an die Augenmuskeln blitzschnell ausgeglichen. Ist diese Zusammenarbeit der Augen durch die Parkinsonerkrankung gestört, sehen die Betroffenen Doppelbilder. Diese werden meist als viel stärker behindernd empfunden, als die bei Parkinson ebenfalls häufigen Störungen der Augenbeweglichkeit. So bemerken viele Betroffene gar nicht, dass sie ihre Augen oft nicht mehr weit genug nach oben bewegen können und dass ihre Blickbewegungen verlangsamt und teils ungeregelt ablaufen.
Ohne dies zu beabsichtigen, bewegen viele Parkinsonpatienten ihre Augen zu wenig. Auch blinzeln sie eher selten – ein unbewusster Prozess, der vor allem bei konzentriertem Arbeiten auftritt. Der Blick wird dann "starr" und unbeweglich, der Blinzelreflex bleibt aus. Durch diesen Bewegungsmangel des Augenpaares bleiben die unwillkürlichen Korrekturimpulse des Gehirns aus und kleine Augenstellungsfehler machen sich bemerkbar. Die Augen geraten in eine Fehlstellung – Doppelbilder treten auf.
Abhilfe schaffen kleine Änderungen des Blickverhaltens. So kann der Parkinsonbetroffene lernen, wie auch seine Augen "in Bewegung bleiben": Beim Lesen blinzelt er am Ende jeder Seite kräftig und schaut kurz hin und her. Auch bei Computerarbeiten wechselt er den Blick, lässt ihn ab und zu durchs Fenster in die Ferne schweifen und blickt erst dann wieder auf den Bildschirm. So erhält das Augenpaar genügend Impulse für die beidäugige Zusammenarbeit. Mit diesen Übungen kann man nach einiger Zeit die Doppelbilder überwinden. Und wenn gelegentlich der Text in der Zeitung doch einmal doppelt erscheint, weiss man sofort, was zu tun ist: wegschauen, kräftig blinzeln und neu "zielen".
Wenn die Doppelbilder hartnäckig werden
Leider kann es im fortschreitenden Verlauf der Parkinsonerkrankung zu Augenstellungsfehlern kommen, die vor allem beim Blick in die Nähe hartnäckige Doppelbilder zur Folge haben. Dann ist eine genaue Abklärung beim Optometristen nötig. Dabei wird die Augenstellung ausgemessen und ein Prisma angepasst. Prismen sind Gläser, die eine gezielte Bildverschiebung bewirken, welche die Abweichung der Augachsen korrigiert. So wird der Stellungsfehler des Augenpaares kompensiert und die Betroffenen sehen nicht mehr doppelt.
Die optimale Leselampe
Je ausgeprägter die Sehprobleme, desto wichtiger ist eine gute Beleuchtung. Dieser Merksatz gilt für Parkinsonpatienten ganz besonders. Denn der Dopaminmangel wirkt sich auch auf die Netzhaut respektive die Reizleitung zwischen der Retina und dem Sehzentrum aus. Bemerkbar macht sich dies vor allem in einer Schwächung des Kontrastsehens. So beklagen die Betroffenen häufig ein zeitweises Verblassen der Buchstaben beim Lesen. Eine wirkungsvolle Hilfe ist in diesem Fall eine sogenannte Kaltlichtlampe (Energiesparlampe). Solche Lampen sorgen für eine besonders kontrastreiche Beleuchtung des Textes, sodass Ungenauigkeiten in der Wahrnehmung weniger störend werden.
Trockene Augen
Das Problem trockener Augen kennen viele Menschen – und die Ursachen sind vielfältig. Parkinsonpatienten sind von diesem lästigen Phänomen recht häufig betroffen. Einerseits ist die Zusammensetzung ihrer Tränenflüssigkeit nicht optimal, andererseits nimmt man an, dass die Erkrankung den «Taktgeber» des Augenblinzelns beeinträchtigt. Deswegen blinzeln Parkinsonkranke weniger häufig, der auf dem Auge befindliche Tränenfilm trocknet. Brennende Augen, eine Entzündung der Bindehaut sowie unkontrolliertes Tränenüberlaufen können die Folge sein.
Hier helfen "künstliche Tränen" in Form von Augentropfen. Dabei ist es sehr wichtig, dass Augentropfen ohne Konservierungsmittel verwendet werden. Letztere können Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen und sind daher für die regelmässige Anwendung weniger geeignet. Gerne beraten wir Sie über das für Sie optimale Produkt.
Medikamenten-induzierte Sehprobleme
Gewisse Anti-Parkinson-Medikamente können sich negativ auf die optische Wahrnehmung auswirken. So können dopaminerge Medikamente visuelle Halluzinationen (optisches Wahrnehmen nicht vorhandener Dinge) auslösen. In diesem Fall ist ein erfahrener Neurologe gefragt. Gewisse Anticholinergika können eine Erweiterung der Pupillen verursachen. Gegen die dadurch verursachte erhöhte Lichtempfindlichkeit hilft das Tragen einer Brille mit getönten Gläsern.
Folgende Lösungen empfehlen wir Ihnen:
Trockene Augen: Tränenersatzmittel ohne Konservierungsmittel verwenden, häufiger aktiv blinzeln.
Schwierigkeiten beim Lesen: Auf optimale Beleuchtung (Kaltlichtlampe) achten, eine spezielle Lesebrille verwenden.
Doppelbilder: Viel blinzeln, häufiger aktiv die Augen bewegen, eventuell eine Prismenbrille anpassen lassen.
Blendung: Sonnenbrille tragen, respektive Sonnengläser auf die normale Brille aufstecken. Wenn die Sonne hoch steht (Mittagszeit), einen Hut mit grossem Sonnenschild tragen.
Generell gilt: Lassen Sie Ihre Augen regelmässig von uns checken. Schildern Sie uns allfällige Probleme und erwähnen Sie unbedingt, dass Sie an Parkinson leiden. Gerne werden wir Sie umfassend beraten. Wir freuen uns auf Sie!
Was ist Nachtblindheit?
Darum geht es bei Nachtblindheit
Handelt es sich um eine Krankheit und wird sie wie die Farbenblindheit auch vererbt?
Diese Frage kann man mit ja und nein beantworten.
Viele Leute reden schon von Nachtblindheit, wenn sie im Dunkeln Schwierigkeiten haben klar zu sehen. Dabei ist es normal, in der Finsternis weniger wahrzunehmen. "Nachts sind alle Katzen grau", pflegt man zu sagen, und das hat damit zu tun, dass die für das Farbsehen zuständigen Zäpfchen - die im Bereich des schärfsten Sehens auf der Netzhaut besonders häufig sind - im Dunkeln nicht funktionieren.
Daher müssen die Augen bei Dunkelheit auf die sogenannten Stäbchen, die nur Schwarz-Weiss wahrnehmen, ausweichen. Diese Sehzellen kommen zwar mit weniger Licht aus, liegen aber in Netzhautbereichen, wo wir nicht so scharf sehen können.
Hinzu kommt, dass die Pupillen bei Nacht stark geweitet werden, um möglichst viel Licht ins Auge zu lassen. Dabei vermindert sich, wie bei einer Kamera mit geöffneter Blende, die Tiefenschärfe. Die räumliche Wahrnehmung wird schlechter. 40% der normalen Sehleistung bei Tag gehen so verloren.
Sehfehler, die tagsüber noch ausgeglichen werden können, verschlechtern die Sicht im Dunkeln zusätzlich und werden fälschlicherweise oft als Nachtblindheit bezeichnet.
Bei Nacht wirklich blind sind jedoch nur Menschen, die ein eingeschränktes Gesichtsfeld haben und nicht auf die Stäbchen in den Aussenbezirken der Netzhaut ausweichen können. Zu ihnen zählen Menschen, die unter einer sogenannten Retinitis Pigmentosa leiden, einer degenerativen Augenerkrankung, die tatsächlich meist vererbt wird.






